DAS WORT ZUM MONTAG

Wer in den letzten Monaten mal am Bahnhof Altona war, weiß, hier geht einiges an Baustelle – und es nervt. Schon okay, Dinge werden alt und müssen erneuert werden, aber wie so oft bei den vielen Hamburger Baustellen, stellt sich die Frage, ob das denn nun wirklich sein muss, bzw. welche Interessen da ausschlaggebend waren, dass am Ende des Tages viel Geld fließt. Prominentestes Beispiel ist nach wie vor noch die Elbphilharmonie. Wer braucht schon bezahlbaren Wohnraum, wenn er Prestige-Objekte haben kann? Momentan auch ein ganz heißes Thema: Olympia.

 

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Also uns würden da auch ungefähr einemillionen andere Dinge einfallen, für die wir das ganze Geld eher ausgeben würden. Bezahlbare Tickets für 20 Cent, wie der Querulant am Bahnhof Altona sie verlangt, finden wir nun auch etwas übertrieben, aber das eine Monatskarte für den Großbereich über 200 € kostet, ist auch eine Frechheit. Wir würden uns mehr Dinge wünschen, die der Allgemeinheit dienen und für eine positivere Grundstimmung sorgen. Ein neues tolles Schwimmbad? Softeis für Alle? Denkt mal drüber nach…