FEMINISTISCHE AVANTGARDE – WAW WEEKEND

Ach was wäre das schön, wenn sich der ewige Geschlechterkampf endlich beruhigen würde.
Ja, in den letzten Jahrzenten ist viel passiert, aber wir haben noch lange nicht den Punkt erreicht, an dem wir uns ausruhen könnten.
Uschi Daschi und Otto Normalverbraucher winken ja schon entnervt ab, wenn man ihnen nur mit dem Thema Feminismus kommt.
Laaangweilig, das ist doch laaangweilig und interessiert heutzutage niemanden mehr.

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Da sind wir aber ganz anderer Meinung.
Vor allem für die jüngere Generation ist es wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Vieles was heute als Selbstverständlichkeit erscheint, musste in der Vergangenheit schwer erkämpft werden.
Eine Sensibilisierung und die Sichtbarmachung dieses Kampfes ist das Hauptanliegen der Ausstellung „Feministische Avantgarde“ in der Hamburger Kunsthalle, die noch bis zum 31sten Mai zu sehen ist.

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Gezeigt werden Arbeiten, von bekannten und nicht so bekannten Künstlerinnen, wie beispielsweise Cindy Sherman, Birgit Jürgenssen, Penny Slinger oder Annegret Soltau, die sich mit dem Rollenbild der Frau auseinandersetzen.
Installationen, Fotografien und Malereien schaffen ein wunderbares Zeitzeugnis und ermöglichen so den Blick auf den täglichen Kampf, ein ganz eigenes „Bild der Frau“ in der Kunstwelt zu kreieren.